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Fronwiese-Umsetzungen

Umsetzungen im Gebiet (Schwenden, Roden, Fräsen und Einsaat)

Besonders wichtig ist die Einbindung der Grundbesitzer in Form von Exkursionen, Vorträgen, Einzelgesprächen und regelmäßigen Informationen. Diese bilden eine hervorragende Grundlage und die Basis für das Verständnis von speziellen Umsetzungsmaßnahmen.

Bild Einsaat einer gefrästen Brachefläche 2011
Einsaat einer gefrästen Brachefläche 2011
  • 2024-2025: Mittlerweile konnten die gerodeten, gefrästen und eingesäten Flächen in eine regelmäßige Bewirtschaftung übernommen werden.
  • 2016-2023: In den Jahren 2016 bis 2023 wurden zahlreiche Maßnahmen auf den Fronwiesen umgesetzt. Einerseits konnten mit finanziellen Mitteln des Landes Kärnten sieben Grundstücke im Ausmaß von ca. 3,6 ha angekauft werden. Im Zuge von verschiedenen Aktionen im Rahmen der Initiative "Verantwortung zeigen" bzw. "Rupf & Zupf" wurden spezielle Pflegemaßnahmen durchgeführt.
    Im Jahr 2022 wurde mit Zustimmung des Grundeigentümers eine ca. 1,3 ha große Brachfläche gefräst und eingesät; dieses Grundstück soll über Landesmittel angekauft werden.
    Nach längeren Verhandlungen konnte im Jahr 2023 auch eine verbrachte Magerwiese der Stadtwerke Klagenfurt über das Projekt "Trockenwiesen Kärnten – Umsetzung" im Ausmaß von ca. 1,1 ha wieder bewirtschaftbar gemacht werden (Fräsen und Einsaat).
    Ebenso wurde eine aufgeforstete Fläche gerodet und mit einer Spezialsaatgutmischung eingesät. Diese Fläche wurde ebenfalls angekauft.
    Regelmäßig finden Maßnahmen zur Bekämpfung von Adlerfarn und Herbstzeitlose statt, ebenso werden im Herbst bestimmte Flächen nochmals gemäht, um eine Verfilzung der Vegetation zu verhindern.
Bild Umwandlung einer Waldfläche in eine artenreiche Wiese: Schlägern ...
Umwandlung einer Waldfläche in eine artenreiche Wiese: Schlägern ...
Bild ... Fräsen, Einsäen ...
... Fräsen, Einsäen ...
Bild ... und Anwuchs der Einsaat im ersten Jahr (unterstes Bild)
... und Anwuchs der Einsaat im ersten Jahr (unterstes Bild)
  • 2014/2015: Auf der Eigenfläche wurde im Rahmen der Rupf & Zupf-Aktionen mehrmals der Adlerfarn händisch ausgerissen. Auch die in die Wiese hinein hängenden Äste und Sträucher wurden entfernt. Die Magerwiese sowie die Pachtwiese werden von einer örtlichen Landwirtin gemäht.
    Mit einem Grundeigentümer wurde ein Vertrag über den Ankauf von zwei Grundstücken vorbereitet, der 2016 abgeschlossen wird. Die Bekämpfung des Adlerfarns wird auch in den folgenden Jahren weiter geführt.
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  • 2012: Die Eigenfläche der Arge NATURSCHUTZ, die im Jahr 2010 eingesät wurde, konnte erstmals gemäht werden. Weiters stand das Jahr 2012 auf dieser Wiesenfläche im Zeichen der Farnbekämpfung. Eine Teilfläche mit Adlerfarn wurde einerseits insgesamt 5 Mal mit Motorsense oder Sichel gemäht und das Material von der Fläche entfernt, andererseits wurden die Farnwedel per Hand ausgerissen. In beiden Fällen konnte ein deutlicher Rückgang des Adlerfarns festgestellt werden. Diese Maßnahmen werden auch im Jahr 2013 weitergeführt. Laut Literatur ist auch das Entfernen der Bruchstreu im Herbst sinnvoll. Neben der Streu werden auch Teile des Rhizomsgeflechtes entfernt. Die fehlende Streu lässt den Frost direkt auf die Rhizome einwirken, welche dadurch stark geschädigt werden.
    Weiters konnten 2012 eine weitere Wiesenfläche geschwendet und ein Waldbereich geschlägert werden. Ein Schlegeln oder Fräsen dieser Flächen ist für den Winter 2012/2013 geplant.
Bild Auf einer ehemaligen Brache neu geschaffene Magerwiese 2012
Auf einer ehemaligen Brache neu geschaffene Magerwiese 2012
  • 2011: Im Winter 2011 wurde begonnen eine weitere sehr stark zugewachsene Wiesenfläche zu schwenden. Diese Aktion soll im März 2012 fortgeführt werden.
     
  • 2010/2011: Die Arge NATURSCHUTZ konnte im Jahr 2010 eine stark verbrachte Wiesenfläche im Schutzgebiet käuflich erwerben. Nach einer Schwendaktion im Frühjahr 2010 wurde die Wiesenfläche im Süden des Schutzgebietes im Herbst 2010 gefräst und im Mai 2011 einerseits mit einer speziellen Saatgutmischung und andererseits mit Heudruschsaatgut (von einer Eigenfläche am Tallacher Feld gewonnen) eingesät. Im Jahr 2011 konnte noch keine Mahd durchgeführt werden, jedoch war ein Aufkommen des Saatgutes erkennbar. Somit wurde wieder rund 1 ha Magerwiese geschaffen. Weiters wurde ein Bereich entlang einer ehemaligen Rodungsfläche gefräst und eingesät.
     
  • 2004/2005: Nach Vorliegen einer behördlichen Genehmigung ein kleineres Feldgehölz zu roden, konnte ein kleiner Teilbereich des Lebensraumtyps "Magerwiese" erweitert werden. Nach der Rodung wurde die Fläche gefräst und mit Heublumen aus dem Gebiet eingesät. Im Jahr 2005 zeigte die Einsaatfläche schon annähernd das typische Bild einer artenreichen Glatthaferwiese.
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