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Aktionen der Naturforscher-Kids

27. August 2014: Schutzgebiete im Allgemeinen und das Flachwasserbiotop Neudenstein im Besonderen

Naturforscher-Kids Feistritz ob Bleiburg

Mit dem Schienenersatzverkehr ging es von der Bahnstation Bleiburg Land nach Seidendorf, wo wir das Verkehrsmittel wechselten und mit der MS Magdalena bis zur Anlegestelle Neudenstein fuhren. Im Hafen - mit Blick auf das Flachwasserbiotop - besprachen wir die Entstehungsgeschichte desselben. Besonders die hohe Vielfalt an Pflanzen, Schmetterlingen und Vögeln hinterließ großen Eindruck.
Entlang des Ufers konnten wir noch die Spuren eines Bibers entdecken und nahmen schließlich an einer geeigneten Stelle mittels Wasseruntersuchungsmaterialien das Leben im unmittelbaren Uferbereich näher unter die Lupe. Leider war die Zeit viel zu kurz, deshalb beschlossen wir, bald wieder hierher zu kommen. Die Rückfahrt gestaltete sich recht interessant, da eine Mittelmeermöwe, sowie einige Graureiher unseren Weg kreuzten.

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26. August 2014: Geschützte, giftige, seltene, essbare Pilze

Naturforscher-Kids Feistritz ob Bleiburg

Trotz des neblig – regnerischen Wetters machten wir uns von der Petzen-Talstation auf in Richtung Pirkdorfer-See. Gruppenweise mit Karten ausgestattet galt es zunächst den richtigen Wanderweg zu finden. Hindernisse, wie Weidezäune, verschlammte Wege oder unleserliche Wegmarkierungen, wurden gemeinsam überwunden. Neben einigen Parasolen und dutzenden Eierschwammerln fanden wir auch Fichtenreizker – allerdings immer völlig verwurmt – knackige Semmelstoppelpilze und massenweise Körnchenröhrlinge.
Viele seltene Pilze, wie den violetten Rötelritterling oder den Erdstern fanden, die Kinder äußerst interessant. In der Jausenpause besprachen wir die wichtige Unterscheidung der Begriffe Myzel und Fruchtkörper (Pilze) anhand eines Netzes. Wir bewunderten die unglaubliche Vielfalt an Pilzen in unseren Wäldern.

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25. August 2014: Natur erleben am Geopfad – eine Zeitreise durch Millionen von Jahren

Naturforscher-Kids Feistritz ob Bleiburg

In Fahrgemeinschaften fuhren wir zum Einstieg des Geologischen Lehrpfades Lavamünd zwischen Lavamünd und St. Paul/Lav. nahe dem Kasparstein. Auf dem rund 5,5 km langen Rundweg durchwanderten wir die letzten 500 Millionen Jahre im heutigen Gebiet. An acht Stationen entdeckten wir, wie sich Vulkanasche der damaligen Vulkane zu Tuffiten verwandelte, wann es wo wüstenähnliche Verhältnisse gab, wo heute noch Ammoniten zu finden sind und zu welchem Zeitpunkt die Dinosaurier die Erde beherrschten. Letztere waren für die Kinder durchaus keine Unbekannten – diverse Arten wurden von ihnen genannt und deren Eigenschaften mit großer Begeisterung ausführlich beschrieben. Ein atemberaubender Blick auf das Drautal bis hin zum Hochobir wurde uns zum Abschluss unserer Rundreise gewährt.

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März 2014: Giftige Frühblüher

Naturforscher-Kids Feistritz ob Bleiburg

Auf dem Hemmaberg machten sich Gruppen zu drei Teilnehmern, bestückt mit Pflanzenbestimmungsbuch, Listen und Schreibmaterial auf, um sämtliche blühende Pflanzen entlang der Wegstrecke zu bestimmen. Besonderes Interesse galt den wirklich giftigen Pflanzen, der geschützten Schneerose und dem geschützten Seidelbast. Letzterer war den Kindern völlig unbekannt, deshalb auch so beeindruckend.

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Februar 2014: Schneespielplatz

Naturforscher-Kids Villach

Mit dem Naturparkbus und der Naturpark-Kiste vom Naturpark Dobratsch für den Schneespielplatz - ausgestattet mit Schaufeln, Kellen, Spateln, Kübeln, Sprühflaschen mit Lebensmittelfarbe, Kugeln und Folien - ging es auf den Dobratsch bis zur Rosstratte. Bei zwei Metern Schneehöhe und besten Verhältnissen gestalteten die Naturforscher Schneetiere und große Schneeburgen. Das kreative Bauen machte allen sehr viel Spaß und  besonders das Färben der Werke mit Lebensmittelfarben kam gut an. Nach einer gemütlichen Rast blieb diesmal auch genug Zeit, um sich noch ausreichend am Rodelhügel austoben zu können.

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Jänner 2014: Herstellen einer Pflanzenpresse

Naturforscher-Kids Schiefling

Im Werkraum der Volksschule wurde mit den Naturforschern eine Pflanzenpresse hergestellt. Eine große Herausforderung: Anleitung lesen, Plan verstehen, messen, bohren, schleifen, hämmern und schrauben; da sind nicht nur handwerkliche Fähigkeiten gefragt! Zum Schluss wurden die Werkstücke noch verziert und damit zu Wunderwerken, die nur darauf warten, benützt zu werden. Im Frühling sollen damit Pflanzen gepresst und ein richtiges Herbarium angelegt werden.

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Dezember 2013: Wildtiere des Waldes

Naturforscher-Kids Feistritz ob Bleiburg

Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Jägerin Cornelia Korak ging es den Berg hinauf – möglichst leise, um das Wild nicht zu verschrecken.
Da es noch angenehm hell war, zeigte uns Cornelia das Geweih eines Hirsches und ging auf die einzelnen Bezeichnungen der Tiere ein. Nach einem Tiere-Ratespiel gab es eine Schnitzeljagd in zwei Gruppen bis zur Fütterungsanlage, wo Cornelia erklärte, welche Tiere dorthin kommen, und was sie fressen.
Bei der Kirche am Katharinakogel versuchten alle in Kleingruppen die Tiere des Waldes mittels Schattenfiguren den anderen Kindern zu präsentieren.

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November 2013: Naturpark Dobratsch, Vogelzug

Naturforscher-Kids Villach

Nach einer kurzen Nacht im Gipfelhaus Dobratsch weckte uns das Pfeifen des Windes und eine Nebelwand versperrte die Aussicht. Erwin, der Wetterwart vom Dobratsch-Sender, versprach uns nach 200m eine Wetterbesserung und er behielt Recht. Der Weg war diesmal leicht zu wandern. Wer früh aufsteht, kann auch Besonderes sehen und so konnte ein großes Rudel Gämsen beobachtet werden.
Uschi erzählte uns auch vom jährlichen Greifvogelzug über den Dobratsch in den Süden. Mehr als 6.000 Wespenbussarde, Adler, Geier, Weihen und Milane sollten jedes Jahr über den Dobratsch ziehen. Sie fliegen dabei über die Schütt, eine der bedeutendsten Naturlandschaften des gesamten Alpenraumes.

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Oktober 2013: Insektenhotel

Naturforscher-Kids Schiefling

Die Volksschule Schiefling hat ein Insektenhotel für den Schulgarten bekommen – das ist schön! Leider ist es bisher nur ein leerer Holzrahmen und somit nur ein sehr ungemütliches Hotel – das ist schade. Deshalb ist der Direktor der Schule mit der Bitte an die Naturforscherkids herangetreten, Füllmaterial zu besorgen, was mit Begeisterung umgesetzt wurde. Schilf aus dem Moor, Holler vom Waldrand und Brombeeren aus dem eigenen Garten wurden angeliefert, zugeschnitten und ausgehöhlt. Anschließend wurde das Hotel aufgefüllt.

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September 2013: Boden, Bodenaufbau, Bodenlebewesen

Naturforscher-Kids Schiefling

Was ist Boden? Alles unter unseren Füßen! Was liegt dann zwischen uns und Australien? Wir haben gedanklich ein Band durch die Erde gelegt und sind in die Tiefe gegangen: Erdkruste, Erdmantel, Erdkern und Erdmittelpunkt. Diese Strecke wurde im Maßstab 1:1 Million auf den Asphalt gemalt.
Genauer wurde dann der Boden, besonders die Humusschicht im Wald angeschaut und untersucht. Dabei wurde überlegt, wie wichtig der Boden für uns ist, welche Funktionen er hat, und wie wir ihn schützen können. Jede Hand voll Boden ist nämlich ein besonderer Lebensraum für unzählige Lebewesen; einige davon haben wir entdeckt und kennen gelernt.

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August 2013: Fossiliensuche im Steinbruch in Wietersdorf

Naturforscher-Kids Klagenfurt

Der Mergelsteinbruch der w&p von Wietersdorf ist für seinen Fossilienreichtum bekannt. Dr. Claudia Dojen vom Landesmuseum Kärnten führte uns zunächst in die Geologie des Krappfeldes und in die Fossilienkunde ein. Wir haben gelernt zu erkennen, wie Versteinerungen aussehen, wie wir sie finden und aus dem umgebenden Gestein herausschlagen können.
Danach machten wir uns mit Hammer und Meißel bewaffnet auf die Suche nach Seeigeln und anderen Versteinerungen am Gelände des Steinbruches. Im Laufe des Vormittags wurden wir recht fündig.

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Juli 2013: Vögel des Waldes

Naturforscher-Kids Klagenfurt

Zum Einstieg besprachen wie die Natur-Phänologie im Juli. Danach wanderten wir über das Kreuzbergl auf der Suche nach Vogelspuren – Kotresten, Federn oder Spechtlöchern. Gemeinsam wurden die Funde der Kinder besprochen.
Die Vogelstimmen im Wald wurden von den Kindern an unterschiedlichen Plätzen verhört. In Kleingruppen wurden Vogelnester gebaut, die als Vogelbeobachtungsstellen dienten. Mit dem Fernglas wurden die Vögel in den Bäumen gesucht und mit Hilfe von Bestimmungstafeln auch bestimmt.
Zum Abschluss wurde gemeinsam das Spiel "Jungvögel füttern" gespielt. Dabei sollte jede Gruppe genügend Nahrung für ihren Nachwuchs finden.

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Juni 2013: Burg Glanegg – 20 Jahr Feier Arge NATURSCHUTZ

Naturforscher-Kids Villach

Wir durften heuer beim 20-Jahre-Jubiläumsfest der Arge NATURSCHUTZ auf der Burg Glanegg dabei sein. Ein tolles Programm erwartete uns dort. Zuerst lernten wir im Fledermausverlies viel über das Leben der Fledermäuse, ihren Lebensraum und ihre Beute. Alle konnten sich eine Fledermaus-Postkarte aussuchen. Danach wählten wir uns ein Tiermotiv aus, welches eine echte Künstlerin auf den Arm der Kinder malte.
Nach dem Mittagessen besuchten wir einen Raum im Bergfried mit Informationen über das Leben der Biber und kletterten dann auf den Turm, wo sich der Verein Arge NATURSCHUTZ vorstellte.
Im Burghof sahen wir noch einer Seifenmacherin zu. Danach besuchten wir einen Imker, der uns seine Bienen streicheln ließ. Seine dort angebotenen Honig-Gummibären schmeckten uns besonders gut.
Zum Abschluss durfte sich jedes Naturforscherkind ein grünes Halstuch mit einem Fledermausmotiv bedrucken.

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Mai 2013: Es fliegt, es fliegt die Libelle – und wer noch?

Naturforscher-Kids Schiefling

Frühling im Moor, es kreucht und fleucht und flattert. Wir suchten und fanden Libellen - geschickte Flieger, gierige Räuber und Verwandlungskünstler. Aber nicht nur Libellen, auch andere Tiere können fliegen. Eine Eintagsfliege besuchte uns.
Wie machen die Tiere das eigentlich und was hat sich der Mensch bei der Natur "abgeschaut"? Wir nahmen Tiere und Pflanzen zum Vorbild, bastelten Fluggeräte und ließen sie fliegen. Ein lehrreicher und unterhaltsamer Ausflug in die Bionik!

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April 2013: Ein magischer Graben – wo Frösche wohnen und Blumen erwachen

Naturforscher-Kids Villach

Im April gab es viel im Wald und auf den Wiesen im Eichholzgraben zu entdecken. An diesem Nachmittag lernten wir Interessantes über Frühlingsblumen. Wir stellten einen Blütenzucker her, lernten das Leben von Maulwurf und Grasfrosch kennen, malten mit Farben aus der Natur und fingen gleich zwei Grasfrösche.
Im Eichholzgraben machten wir uns auf die Suche nach besonderen Bäumen wie zum Beispiel der Hopfenbuche. Wir bauten schöne Boote, mit denen wir Wettrennen im Bach und wahre Schönheits- und Stabilitätswettbewerbe durchführten. Wir lernten, dass Birkenrinde ein guter Zunder ist und leider mussten wir auch feststellen, dass die schöne Feuchtfläche, wo wir im letzten Jahr ganz viel Bärlauch gefunden hatten, zugeschüttet wurde.
Wir entdeckten in der Wiese das Skelett eines Greifvogels und überlegten uns, woran er wohl gestorben war.

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März 2013: Entdecken geschützter Vogelarten

Naturforscher-Kids Feistritz ob Bleiburg

Frühmorgens um 8.00 Uhr starteten wir in Fahrgemeinschaften vor der Volksschule St. Michael und trafen uns mit Frau Mag. Monika Pirker an einem Badesee nahe Weizelsdorf. Begrüßt wurden wir sogleich von der Mittelmeermöwe als auch von zwei Kormoranen.
In der Wellersdorfer Bucht gaben uns diverse Kormorane, Nebelkrähen, Stockenten, Blässhühner, ein Mäusebussard, Silberreiher und Graureiher die Ehre. Bei herrlich mildem Frühlingswetter genossen wir diese beeindruckende Vielfalt.
Vom Gipfel des Zikkurates in der Bucht von Selkach entdeckten wir schließlich den schwarzen Milan, der nur knapp über unseren Köpfen seine Kreise zog. Während unserer kurzen Jausenpause konnten drei unserer Teilnehmer einen Eisvogel im Vorbeiflug erspähen.
Zum Abschluss besuchten wir in Ludmannsdorf das Mehlschwalbenhotel und beschlossen selbiges so bald als möglich bei uns in Feistritz ob Bleiburg ebenfalls zu errichten.

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Februar 2013: Experimente mit Naturfarben und Papierherstellung

Naturforscher-Kids Feistritz ob Bleiburg

In erster Linie ging es diesmal um die Herstellung von Naturfarben. Aus Zwiebelschalen, Rotkraut, Pfingstrosenblüten und Schwarzem Tee erhielten wir mit Zugabe von Natron und Essigessenz viele interessante Farben.
Desweiteren stellten wir gemeinsam einen Papierbrei aus drei verschiedenen Sorten Altpapier her und übten uns im Schöpfen von Papier, welches sogleich mit den zuvor hergestellten Naturfarben bemalt  und mit Blüten verziert wurde. Neben der großen Freude bei der Arbeit wurde deutlich, wie wichtig das Sammeln von Wertstoffen wie Papier ist.

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Jänner 2013: Schnee, Schneestruktur und Bauen mit Schnee

Naturforscher-Kids Schiefling

Das Volk der Inuit hat 20 Wörter für "Schnee". So viele haben wir im Deutschen nicht gefunden, aber dafür haben wir richtigen Schnee gefunden, und zwar viel. Eine gute Gelegenheit, sich einmal damit genauer zu beschäftigen. Wie schauen Schneekristalle aus, woraus bestehen sie, wie entstehen sie und wovon hängt ihre Form ab?
Wir haben Schneekristalle nachgebaut und sie mit der Lupe betrachtet. Dann haben wir den Schnee auf seine Qualität als Baumaterial geprüft und festgestellt: zu wenig patzig zum Schneemannbauen, aber ideal, um Platten auszustechen und daraus Iglus zu bauen. Die haben wir dann noch beleuchtet.

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Dezember 2012: Jagd

Naturforscher-Kids Schiefling

Bei der Dezember-Exkursion haben wir wieder viel dazugelernt: Die Jägerin Cornelia Korak besuchte uns begann und den Nachmittag gleich mit einem Vokabeltest. Dass Teller, Gabel und Löffel nicht nur in der Küche vorkommen, sondern auch in der Jägersprache und dort ganz andere Bedeutung haben, überraschte uns wirklich.  Aber auch ihr Rucksack war voll mit spannenden Überraschungen, die wir uns genau angesehen haben. Wir fragten viel und erfuhren über die Aufgaben des Jägers und  die Tiere, die gejagt werden.
Wir wanderten dann noch durch den tief verschneiten Wald und brachten den Rehen "Essen auf Kufen": Einen Heuballen, den wir gemeinsam auf der Rodel gezogen haben. Trotz klirrender Kälte und Dunkelheit ein wunderschönes Winter – Naturerlebnis!

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November 2012: Flechten - eine Lebensgemeinschaft

Naturforscher-Kids Villach

Beim Gasthof Genottehöhe trafen wir Mag. Claudia Taurer-Zeiner und wanderten mit ihr, vier Gastkindern und dem Hund Kira zum Tscheltschnigkogel. Claudia ist eine echte Expertin für Flechten in Kärnten und konnte uns gleich bei der ersten Rast viel über die interessante Lebensgemeinschaft der Flechten erzählen. Wir lernten, welche Flechtenarten es in Kärnten gibt, dass sie echte Pioniere sind und viele extreme Standorte besiedeln. Danach gingen wir im Wald auf die Suche nach unterschiedlichen Flechten und konnten tatsächlich mindestens 8 Arten entdecken. Besonders achteten wir dabei auf die Farben und die unterschiedlichen Formen der Flechten.
Nachdem alle den Gipfel des Tscheltschnigkogels erreicht und die unzähligen archäologischen Ausgrabungen gesehen hatten, fanden die Kinder auch noch mehrere sogenannte Eiskellerlöcher, aus denen sehr kalte Luft strömte.
Mit dem Bau einer Kugelbahn mit hoher Sprungschanze und einem "Eichhörnchenspiel" endete unser monatliches Treffen.

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Oktober 2012: Der Igel, ein gefährdeter Zeitgenosse

Naturforscher-Kids Feistritz ob Bleiburg

An diesem typisch für die Jahreszeit recht nebeligen Morgen trafen wir uns am Parkplatz des Pirkdorfer Sees. Von dort ging es zwischen Wiesen, Hecken und Äckern Richtung Feistritz ob Bleiburg. Passend zur Landschaft beschäftigten wir uns mit dem Igel, der ja wegen der intensiven Landwirtschaft und Reduktion von Hecken als geeigneten Lebensraum immer weniger Rückzugsmöglichkeiten findet.
Angespornt vom erworbenen Wissen über den Igel, versuchten wir im Werkhof in Feistritz aus Ton Igelhäuser zu bauen, was sich leider als unmöglich herrausstellte. Die Arbeit mit dem Ton bereitete aber dennoch allen riesengroße Freude.

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September 2012: Tarnung im Tierreich

Naturforscher-Kids Klagenfurt

Zum Beginn unserer Exkursion wurde die Tierphänologie im September besprochen. Wir beschäftigten uns mit der Frage, was die Tiere im September machen und wie sie sich auf den Winter vorbereiten.
Danach stand der Nachmittag ganz unter dem Thema "Tarnung im Tierreich". Zunächst gab es eine kurze Einstimmung ins Thema mit spektakulären Fotos von Tieren in unterschiedlichsten Tarnstellungen und Tarnfärbungen. Daran anschließend hatten die Kinder die Aufgabe, mit Hilfe von Rosskastanien Tiere nachzubauen und in der Natur gut zu verstecken. Jedes Kind musste seine "Rosskastanien-Tiere" so gut tarnen, dass die anderen Kinder sie nicht entdecken konnten.
Im Randbereich des Freyenthurner Moores tarnten sich die Kinder selbst mit Naturmaterialien in der Landschaft und wurden quasi unsichtbar.

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August 2012: Alpenkräuter im Alpengarten am Dobratsch

Natuforscher-Kids Villach

Die Naturforscher Gruppe Villach fuhr am Sonntag mit dem ÖBB Naturpark Bus auf den Villacher Hausberg Dobratsch. Bei einer eigenen Führung durch den Alpengarten durften wir interessante Pflanzen kennen lernen. Ein Gärtner erklärte uns, wie Pflanzen es schaffen, auf 1500m Seehöhe zu wachsen. In einem kleinen Biotop wurden insektenfangende Gewächse vorgestellt und wir beschäftigten uns mit vielen wildwachsenden Arznei-, Gewürz- und Duftpflanzen der Alpen. Als besonderes Highlight lernten alle den besonders giftigen Rittersporn zu bestimmen.
Einige frisch geschlagene vom Borkenkäfer befallene Fichten zeigten uns die enormen Schäden, welche der Baumschädling anrichten kann.
Alle Teilnehmer bekamen zum Abschluss der Führung ein Säckchen mit Samen von Alpenblumen geschenkt und danach durften die Buben ihre mitgebrachte Jause bei toller Aussicht über die 1000 Meter tiefe Bergabsturzfläche der Villacher Alpe genießen. Arbeitsblätter über den Aufbau von Blütenpflanzen und die Möglichkeiten, Pflanzen genau zu beschreiben, ergänzten unser Programm.
Bevor wir mit dem Naturparkbus nach Hause fuhren, besuchten wir noch die spektakuläre Aussichtsplattform an der roten Wand, wo mit viel Einsatz der starke Aufwind an der Felssturzfläche getestet wurde.

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Juli 2012: Libellen – gefährdete Flugkünstler

Natuforscher-Kids Feistritz ob Bleiburg

Angekommen auf dem Grundstück des Kärntner Naturschutzbundes begannen wir voller Tatendrang einen der drei Teiche auf Lebewesen zu untersuchen. Molchlarve, Gelbrandkäfer, Blutegel und Libellenlarven begeisterten alle und motivierten uns zu weiterem intensivem Suchen. Besondere Faszination löste eine gerade schlüpfende Libelle aus, die immer wieder von allen bewundert wurde.
Bei der Untersuchung der Wiese auf kleine und große Krabbeltiere stellten wir fest, dass die Vielfalt an Spinnen und Wanzen unglaublich hoch ist, was, wie wir bemerkten, wiederum mit der besonders artenreichen Feuchtwiese zutun hat.
Zum Abschluss schnitzten wir zahlreiche Wanderstöcke sowie Pfeil und Bogen aus Haselstauden. Hierbei entdeckten wir, dass die Haselnüsse auch schon recht reif waren ... mmmh!

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Juni 2012: Almerlebnis

Natuforscher-Kids Feistritz ob Bleiburg

Einen wunderbaren Tag verbrachten wir gemeinsam mit den Eltern auf der Wackendorfer Alm. Frau Elisabeth Butej, welche seit einiger Zeit Schule auf der Alm betreibt, hieß uns willkommen und zeigte uns die kleinen und großen Schönheiten dieses besonderen Ökosystems. Die Giftigkeit des weißen Germers beeindruckte genauso, wie die seltene Schönheit der Gwöhnlichen Kuhschelle. Besonders viel Freude hatten die Kinder am Tränken der Kühe und Pferde, die ihren Sommer auf der Alm verbringen.
Frau Butej zeigte uns auch noch, welch vielfältige Produkte aus den Naturressourcen der Alm hergestellt werden können. Das gemeinschaftliche Spielen von Kindern und Eltern, wie Bäume-tasten, das Tierfamilienspiel oder Waldgeister mit Salzteig basteln erzeugte eine ganz besondere Atmosphäre.
Abschließend verbrachten wir noch einige Zeit am Lagerfeuer, für welches wir das Holz im umliegenden Wald sammelten. Der gesamte Tag war für Eltern und Kinder ein ganz besonderes Alm–Erlebnis!

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Mai 2012: Fossilien und Mineralien

Natuforscher-Kids Villach

Der bekannte Kärntner Mineraloge Prof. Helmut Prasnik besuchte mit uns das Bergbaugebiet von Bleiberg. Wir gingen auf die Suche nach besonderen Steinen (Mineralien) und auch versteinerten Tieren (Fossilien). Von Bleiberg/Kreuth aus wanderten wir zu einem ehemaligen Bergwerksstollen der Bleiberger-Bergwerks-Union. Der steile Anstieg und die wenig bewachsenen Halden mit taubem Gestein waren schon ein Erlebnis für sich. Unterwegs huschten eine große Anzahl von erstaunlich zutraulichen Bergeidechsen über die Steine. Auch viele Tagpfauenaugen, Laufkäfer und verschiedene Springspinnen zeigten sich am Weg.
Bei einem Felsen angekommen packten wir unsere mitgebrachten Werkzeuge aus und gingen ans Klopfen und Hämmern. Prof. Prasnik erklärte uns jeden gefundenen Stein, jede erzführende Schicht genau. Die Kinder lernten viel über den Umgang mit dem Hammer, auf welche Art Gestein entsteht und wo besondere Stücke zu finden sind. Am späten Nachmittag hatten alle einen kleinen Sack voll Fundstücke gesammelt.
Mit vielen neuen Eindrücken, mehr Wissen über Bleiglanz und Zinkblende sowie mineralogischen Begriffen wie Baryt, Hydrozinkit und Wulfenit klang der Tag aus. Ein mächtiges Gewitter begleitete unsere Heimfahrt.

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April 2012: Amphibien

Natuforscher-Kids Schiefling

Wie schön, dass Familie Knaus aus Schiefling ihre Kinder zu den Naturforschern schickt! Wie schön, dass diese Familie auch einen Naturteich ihr Eigen nennt und uns zum Forschen, Spielen und Jausnen (!) dorthin eingeladen hat.
15 verschieden Tierarten haben wir entdeckt und bestimmt, die ganz kleinen unter dem Binokular betrachtet und alle - wenn auch widerwillig – wieder zurück ins Wasser gesetzt. Durch ein Amphibienquiz zum Einstieg und ein Amphibiendomino zum Abschluss haben wir uns spielerisch noch viel Wissenswertes über diese besonderen Tiere erarbeitet.

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März 2012: Lebensraum Moorwald erkunden

Natuforscher-Kids Klagenfurt

Ziel unserer Exkursion war der Moorwald im Bereich des Europaschutzgebietes Lendspitz-Maiernigg. Zunächst wurde auf dem Weg zum Moorwald Ausschau nach den ersten Frühblühern gehalten. Leider waren nur vereinzelt Lerchensporn und Huflattich zu finden. Entlang der Tramway-Gleise gingen wir mit verbundenen Augen, um uns nur auf die Geräusche dieses Lebensraumes zu konzentrieren.
Im Bereich der Feuchtwiesen beschäftigen wir uns mit der Lindwurmsage und der Entstehung eines Moores. Einige interessante Pflanzen konnten von den Kindern gefunden werden. Moortiere wurden aus Naturmaterialien in Form vergänglicher Kunstwerke in den Moorwald hinein gebaut.

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Februar 2012: Tiere im Winter – Wasservögel & Co.

Natuforscher-Kids Klagenfurt

Wir haben uns während der Exkursion damit beschäftigt, wie die heimischen Tiere den kalten Winter überstehen. Die Wasservögel, die am teilweise noch eisfreien Wörthersee zu beobachten waren, sind im Winter aktiv, während andere Tierarten den Winter schlafend verbringen bzw. einige Vogelarten im Herbst in den warmen Süden ziehen. Von den Wasservögeln konnten Enten, Blässhühner und Schwäne in teilweise großer Zahl beobachtet werden.
Des Weiteren beschäftigten wir uns auf dem Weg zur Zillhöhe mit der Tarnung im Winter. Tiere mit einem weißen Fell fallen wesentlich weniger auf als auffällig gefärbte Tiere. Im frischen Schnee konnten außerdem die verschiedensten Spuren beobachtet werden – Menschen, Hunde, Eichhörnchen und Maus.

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Jänner 2012: Aktionstag Rakouzamoor

Natuforscher-Kids Schiefling, Villach und Klagenfurt

Damit das Moor seinen typischen Charakter und damit seine Eignung als Lebensraum geschützter Tier- und Pflanzenarten beibehält, muss man ein bisschen nachhelfen: Bäume und Sträucher müssen entfernt werden, damit das Moor sich nicht zum Wald entwickelt. Diese Arbeit ist sehr aufwändig und anstrengend, weil die Feuchtflächen nicht mit Maschinen befahrbar sind: das bedeutet Handarbeit und die geht am Besten mit vielen Helfern. Die Naturforscherkids Schiefling – unterstützt von den Partnergruppen Villach und Klagenfurt – haben mit den Mitarbeitern des Vereins "Schieflinger RAUM" an diesem Tag tüchtig gewerkt und viel geschafft und so einen wertvollen Beitrag zu echter Naturschutzarbeit geleistet.

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Dezember 2011: Bauen mit Erde, Holz und Rinde

Natuforscher-Kids Schiefling

In einem steilen Waldstück entstand in perfekter Teamarbeit eine Kugelbahn für eine große Holzkugel: Mit Schaufeln wurde eine Rinne gegraben, mit Aststücken eine Bande errichtet, mit Rindenstücken Abgrenzungen gebaut. Es wurde gesägt, geklopft, gewühlt, bis die Kugel ohne Hindernis vom Start bis ins Ziel rollte. Natürlich verwendeten wir nur Altholz und am Boden liegende Rindenstücke - zu welchen Bäumen sie wohl gehört haben?

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November 2011: Heimische Vögel

Naturforscher-Kids Bleiburg

Wir begannen mit einem kurzen Abstecher in den Wald, um einige Äste zu sammeln. Danach wurden im Stationenbetrieb folgende Themen bearbeitet:

  • Bau von Vogelfutterhäusern aus Tetrapackerln,
  • Herstellung von Apfelhäuschen,
  • Befüllen von Futterglocken aus Klorollen,
  • Panieren von Zapfen (Fett und Haferflocken).

Anschließend wurden die geschützten Vogelarten in Kärnten und die so genannte "Rote Liste" der gefährdeten Vögel besprochen.
Im Computerraum der Schule lernten wir das online „Vogelbestimmungsprogramm“ vom Österreichischen Naturschutzbund kennen, außerdem spielten wir ein Singvogel-Memory und lösten ein Vogelquiz.

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Oktober 2011: Geschützte Pflanzen und Pilze

Natuforscher-Kids Villach

Wir wanderten auf die Napoleonwiese und beschäftigten uns mit geschützten Pflanzen. Welche Pflanzen stehen unter Naturschutz und warum? Wo wachsen diese Gewächse und warum sind sie in Gefahr? Wie könnte man den geschützten Pflanzen helfen?
Was sind Pilze und warum darf man Pilze außerhalb der gesetzlich erlaubten Sammelzeit nicht mitnehmen? Alle Fragen haben wir mit Karten und Arbeitsblättern beantwortet.
Spannende Outdoorspiele schlossen den schönen Nachmittag ab.

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17. September 2011: Jahresausflug in das Gotschuchen EXPI – Hands-On Science Center

alle Gruppen

Als Dankeschön für die regelmäßige Teilnahme der Mädchen und Buben an den Monatstreffen der Naturforscher-Kids im Jahr 2010 haben wir die Kinder am Samstag, dem 17. September 2011 zu einem Ausflug nach Gotschuchen eingeladen. Dabei haben wir uns das EXPI – HandsOn Science Center – ein Haus voller physikalischer Experimente – gemeinsam angeschaut und alle 40 Stationen auch ausprobiert. Auf spielerische Weise und mit viel Spaß werden hier naturwissenschaftliche Experimente verständlich gemacht.
Daran anschließend wurden die Kinder noch zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen, bevor es wieder nach Hause ging.
Die Kinder wurden mit einem Bus von Villach, Schiefling und Klagenfurt abgeholt und auch wieder dorthin zurückgebracht. Die Gruppe aus Bleiburg fuhr mit dem Zug nach Klagenfurt und stieg hier in den Bus.

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September 2011: Lebensraum Schottergrube

Naturforscher-Kids Klagenfurt

Auf dem Weg zur Schottergrube wurden Blätter und Früchte von Bäumen und Sträuchern gesammelt. Die Blätter und Früchte wurden getrennt voneinander auf eine weiße Unterlage gelegt und sollten von den Teilnehmern wieder richtig zugeordnet werden. Danach wurden die einzelnen Bäume und Sträucher, die gefunden wurden, besprochen.

Die weiteren Aktivitäten waren: Besprechen des Lebensraumes Schottergrube (die in diesem speziellen Fall auch Lebensraum für die in Kärnten äußerst seltene Wechselkröte darstellt), Hören auf die Geräusche der Schottergrube, Gestaltung einer Geräuschekarte und eines Igel-Lebensraumes in der Grube. Den Abschluss bildete eine Diskussion über die Lebensweise des Igels.

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August 2011: Tierspuren im Wald

Naturforscher-Kids Klagenfurt

In diesen heißen Tagen suchten wir den kühlen Wald im Bereich von Viktring auf, um uns auf die Suche nach unterschiedlichen Tierspuren zu machen. Losungen, Fraßspuren, aber auch Tierbauten und Reste von Tieren wurden von den Kindern gefunden. Mit Hilfe der Bestimmungsfächer "Tierspuren" konnten die gefundenen Spuren recht gut zugeordnet werden.
Vor allem Fußspuren bieten sich für einen Gipsabdruck besonders an. Aufgrund des ungeeigneten Bodens versuchten wir von den gefundenen Naturmaterialien – Früchte, Zapfen oder Schneckenhäuser - Gipsabdrücke als Andenken anzufertigen. Dabei entstanden richtige Kunstwerke.

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Juli 2011: Fische

Naturforscher-Kids Schiefling

Sommer ist Fischersaison. Wir bekamen Besuch von Markus Paier, Fischzüchter, und er brachte auch noch Gäste mit: lebende Krebse und Fische. - Wie greift man die Tiere an? Wo leben sie? Wie viele Beine hat ein Krebs? Wie schwimmt ein Fisch? Viele Fragen wurden gestellt und beantwortet. Ein großer Karpfen wurde im Dienste der Wissenschaft zerlegt, Schuppen, Kiemen und Innereien unter Mikroskop und Lupen betrachtet, die Anatomie kurz erklärt.
Eine Krebsreuse blieb leihweise bei uns: wir wollten untersuchen, ob es auch im Trattnigteich noch Krebse gibt.

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Juni 2011: Spinnen, Skorpione, Tausendfüßer

Naturforscher-Kids Villach

Wir trafen uns in Oberfederaun. Die Kinder bekamen Sammelröhrchen, um Spinnentiere zu fangen. Auf halber Strecke bauten wir uns einen Adlerhorst aus großen Ästen und nützten den schönen Platz zu einer Vorbesprechung. Anhand von Arbeitsblättern wurden Körperbau und Lebensweise der Spinnentiere, im Besonderen der Skorpione, besprochen und die unterschiedlichen Spinnennetztypen bestimmt. Nachdem wir die Ruine Federaun erreicht hatten, machten wir eine kurze Pause. Dann machten wir uns auf die Suche nach Skorpionen und fanden gleich drei wunderschöne Exemplare unter am Boden liegenden Bruchsteinen der Burgmauer. Nebenbei entdeckten die Kinder viele grüne Regenwürmer. Die Frage, warum die Würmer grün sind, konnte nicht wirklich geklärt werden. Wir fertigten mit Paketschnur zwei große Kreuzspinnennetze zwischen den Bäumen an.

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Mai 2011: Frühsommer entdecken mit allen Sinnen

Naturforscher-Kids Bleiburg

Zunächst gingen wir am Seil entlang in den Wald. Die Kinder machten sich auf die Suche nach kleinen Tieren – und fanden Schnurfüßler, Krabbenspinnen, Laufkäfer, Wolfsspinnen, etc. Dabei entdeckten sie eine größere Regenpfütze, die gleich für ein Fußbad genutzt wurde.
Auf dem Weg Richtung Katharinakirche begegneten uns diverse Pflanzen, die wir im vergangenen Frühsommer kennengelernt hatten (Orchideen, Zypressenwolfsmilch, etc.). An der Quelle am Katharinakogel labten wir uns und jeder einzelne erstellte dann eine Geräuschelandkarte.
Voller Freude kehrten die Kinder in ihr Lager zurück, welches sie im letzten Jahr gebaut hatten. Schnell wurde es erweitert und diverse neue Spiele erfunden.

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April 2011: Bienen

Naturforscher-Kids Bleiburg

Als Einstieg gab es eine Einstimmung zum Thema Bienen. Jedes Kind malte eine Biene mit Naturfarben (Löwenzahnblüten, Erde, Blätter, etc.). Danach machten wir uns auf den Weg zum Zug, mit dem wir nach Bleiburg in die "Bienenwelt Bründl" fuhren. Herr Bertl Britzmann erzählte uns allerhand über Bienen und ihre Lebensweise, ihre Nützlichkeit und ihre Rolle in der Natur. Danach machten wir einen Rundgang am Gelände und die Kinder konnten die Bienenstöcke von innen sehen. Für die Kinder war es ein sehr spannender Tag.

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März 2011: Wasser + Wolle + Seife = Filz

Naturforscher-Kids Villach

Wir entdeckten diesmal die Welt des Filzens und haben mit viel Seifenlauge und Muskelkraft Filztiere, Blumen, Bleistifthüllen und bunte Bälle hergestellt. Wir arbeiteten gerne mit dem natürlichen Material und empfanden den Filzvorgang als spannend. Die Kombination von Wasser, Seifenschaum und farbiger Wolle, das Zupfen, Ziehen, Wickeln und Rollen führte zu kreativen Arbeiten: Große, gefährliche Schlangen, nette Frösche und bunte Hasen sowie iPod-Hüllen mit Blumen sind entstanden. Der Nachmittag war fast zu kurz, um alle Werkstücke fertig zu stellen. Wer doch noch Zeit fand, beschäftigte sich mit dem Thema Wasser und zeichnete einen bunten Wasserkreislauf.

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Februar 2011: Knospen im Frühjahr

Naturforscher-Kids Klagenfurt

Unser Exkursionsziel war das Landschaftsschutzgebiet Freyenthurner Moor im Westen von Klagenfurt. Während unserer Wanderung beschäftigten wir uns mit den Bäumen und Sträuchern im Winter, ihrem Aussehen und den Veränderungen im Verlauf des Jahres. Von großem Interesse waren für uns die unterschiedlich geformten und gefärbten Baum- und Strauchknospen. Mit Hilfe von Bestimmungsunterlagen versuchten wir die gefundenen Ästchen anhand der Knospen zu bestimmen. Mit verbundenen Augen wurden Baumstämme ertastet und wiedergefunden, sowie die Rinden der verschiedenen Bäume abgerubbelt. Zum Abschluss wärmten wir uns beim Spiel "Zweige erkennen" wieder auf.

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Jänner 2011: Wasser im Winter

Naturforscher-Kids Schiefling

Wir wanderten zum Wasserfall in Penken, suchten, fanden und bestimmten unterwegs die unterschiedlichen Tierspuren im Schnee. Am Wasserfall bewunderten wir die tollen Eisformationen und kletterten ein Stück entlang des Ufers hinauf.
Nach der Pause bauten wir Behausungen - Stöcke, Moos, Laub und mitgebrachte Schafwolle wurden zu Hütten, Höhlen und Iglus verarbeitet, in die wir heiße Steine legten und beobachten: Wie lange bleibt der Stein warm? Ein Vergleich-Stein im Schnee zeigte uns: wir hatten gut gebaut!

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Dezember 2010: Spuren und Fährten

Naturforscher-Kids Bleiburg

Aufgrund von Skikurs und Krankheit kamen nur drei Kinder zu unserem Treffen am 29. Dezember um 9:00 Uhr. Die geschlossene Schneedecke lud uns zur Verfolgung von Spuren ein und wir erlebten so manche Überraschung. Taubenfedern, Rehbetten und Eichhörnchen-Spuren sorgten für so manche Aufregung.
Auf leisen Sohlen näherten wir uns vorsichtig der Fütterung und prüften anschließend den Frostschutz von Schnee. Dazwischen stärkten wir uns mit Jause und wärmten uns am Tee. Jeder konnte einen Abdruck vom Lauf eines Rehes, Hirsches und Wildschweins im Salzteig machen und mit nach Hause nehmen.

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November 2010: Bau von Nisthilfen

Naturforscher-Kids Villach

Wir gingen unter die Baumeister und bauten Insekten-Hotels (Wildbienenhäuschen) aus Holz.
Viele Tierarten sind heute selten geworden oder vom Aussterben bedroht, weil ihnen Lebensräume verloren gehen. Besonders betroffen sind Insekten, die Brutmöglichkeiten in alten Bäumen brauchen. Hier wollten wir helfen und bauten Insektenquartiere für Wildbienen. Diese konnten wir dann bei uns im Garten aufhängen und im Frühling werden wir die kleinen Wildbienen, wie Mauer-, Düster,- Scheren und Blattscheidebienen, beobachten.

Wir erhielten Informationen über das Leben der Insekten und der Wildbienen im Speziellen und einen Informationsfolder über Wildbienen von der Arge NATURSCHUTZ. Besonders danken möchten wir der Tischlerei Erjavec, welche uns die Holzteile zugeschnitten hat.

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Oktober 2010: Vorbereitung der Tiere auf den Winter

Naturforscher-Kids Bleiburg

Wir trafen uns am 27. Oktober, um das Landschaftsschutzgebiet am Katharinen-Kogel zu erforschen. Bei unserem Anstieg begrüßten uns Herrenpilz und Co, wobei wir bei "Co" im Bestimmungsbuch nachschlagen mussten.

 

Plötzlich stellte sich die Frage: Wo steckt im Kiefernzapfen der Samen? Natürlich wurden unter Aufbringung enormen Einsatzes Samen herausgezupft. Drei große Ameisenhaufen beschäftigten die Kids, denn die Frage wie die Ameisen den Winter verbringen. Die Antwort wurde gemeinschaftlich ausgearbeitet.
Anschließend beschäftigten wir uns mit den Verhaltensweisen der Tiere im Winter. Mit einem Spiel konnten wir die Strategie der Eichhörnchen im Winter erkennen. Beim Bau der Kugelbahn konnte Teamgeist und Fairness zum Einsatz kommen.

 

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September 2010: Umweltverschmutzung

Naturforscher-Kids Schiefling

Wir diskutierten, was denn unsere Welt lebenswert macht und was unsere Umwelt bedroht. Z.B. Umweltverschmutzung! Wir fragten uns, was wir dagegen unternehmen könnten, z.B. Müllsammeln. Gesagt, getan: Mit Müllsäcken, Handschuhen und Warnwesten ausgerüstet suchten wir die Straßenränder ab und fanden massenhaft Müll. Die schweren Säcke wurden am nächsten Tag von Gemeindearbeitern abgeholt.

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August 2010: Flora und Fauna rund ums Sablatnigmoor

Naturforscher-Kids Bleiburg

Um 9:00 Uhr fuhren wir mit einem Kleinbus und einem Privat-PKW von St. Michael ob Bleiburg zum Sablatnigmoor los. Dort besprach Dr. Thomas Schneditz die Pflanzen und Tiere am Wegrand im Rahmen einer Führung mit uns.
Die Kinder erforschten (sammelten, beobachteten, bestimmten) die Tierwelt der Wiese (und fanden Grillen, Heuschrecken, Gottesanbeterinnen, Wanzen, etc.).
In der Tomarkeusche lernten die Kinder weitere Tiere der Umgebung kennen und beobachteten die Wasserfläche des Moores.

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Juli 2010: Wasser-Mühlen

Naturforscher-Kids Schiefling

Am Ufer des Penkensees bastelten wir Wind- und Wasserräder und besprachen die Bedeutung der Mühlen in der Vergangenheit. Eine alte Karte zeigte die Standorte der Mühlen entlang des Baches, der den Penkensee zum Hafnersee entwässert.
Wir machten uns auf die Suche und fanden eine wildromantische Schlucht, massenhaft kleine Frösche und die Überreste dreier Mühlen.

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Juni 2010: Fledermäuse

Naturforscher-Kids Villach

Vom Treffpunkt am Parkplatz Vassachersee ging es in einer gemeinsamen Fahrt zum Fledermaushaus in Feistritz/Gail.
Hier gab es eine fachkundige Führung durch das Haus mit Beobachtungen der Wochenstube der Kleinen Hufeisennase. Als Zusatzprogramm gab es noch Fledermausbasteleien, Mikroskopieren sowie das Bearbeiten von Fledermaus-Arbeitsblättern. Zum Abschluss gab es einen Informationsfilm zum Leben der Tiere. Die Naturforscher Kids Villach danken Mag. Carmen Hebein für die informative und tolle Führung im Fledermaushaus Feistritz/Gail!

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Mai 2010: Lebensraum Auwald

Naturforscher-Kids Klagenfurt

Zum Einstieg gab es eine Kurzinfo zum Lebensraum Au mit anschaulichen Beispielen vor Ort. Mit dem Spiel "Blinde Karawane" ging es weiter ins Augebiet, um den Lebensraum mit anderen Sinnen zu erfahren. In einer Kleingruppenarbeit wurden die typischen Auwaldbäume und –sträucher auf spielerische Art kennengelernt. Die Schaffung eines Natur-Spielplatzes in der Au durch Bauen mit Naturmaterialien begeisterte die Naturforscher-Kids sehr und zum Abschluss versuchten wir uns beim Basteln eines Maipfeiferls aus einem Weidenast.

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April 2010: Natur in der Stadt

Naturforscher-Kids Klagenfurt

Zum Einstieg lernten sich die Kinder durch kleine, spielerische Aufgaben kennen. Danach begaben wir uns auf die Suche nach Kleinlebewesen in den kleineren Wiesenflächen neben den Gehwegen und wurden sehr rasch fündig. Mit Hilfe eines selbst gebauten Exhaustors wurden die Tiere gefangen, um unter der Lupe beobachtet werden zu können. Danach wurden sie wieder am Ursprungsort freigelassen.
Mit einfachen Bestimmungskärtchen wurden die häufigsten Stadtvögel Amsel, Taube und Sperling kennengelernt und deren Vorkommen untersucht. Mit einer Natur-Farbpalette wurden verschiedenste Farben in der Natur gefunden und dokumentiert.

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