Narzissenkartierung Greuth
Westlich des Großen Suchagrabens und östlich von Maria Elend befindet sich der Ortsteil Greuth. Im Rahmen einer Begehung im Mai 2008 wurden insgesamt rund 6 ha Wiesenflächen mit "Narzissen" erhoben.
Dieses Gebiet von Greuth ist aufgrund der hier vorkommenden Narzissenwiesen mit der Stern-Narzisse (Narcissus radiiflorus) für Kärnten eine Besonderheit. Teilbereiche der Narzissenwiesen liegen vor allem im Siedlungsbereich. Die Narzissen dürften einerseits über das Vieh, das den Sommer über auf den Almen in den Karawanken (der so genannten "Roschitzaalm") verbringt und andererseits über den Menschen in die Tallagen gelangt sein. Dort verbreiteten sich die Narzissen dann selbständig weiter.
Für den Erhalt der Narzissenwiesen ist eine extensive Bewirtschaftung mit einer Mahd frühestens nach dem Vergilben der Blätter förderlich. Die Wiesen können extensiv mit Festmist gedüngt und extensiv beweidet werden. Zu starke Düngung oder Beweidung lässt die weiße Pracht wieder von den Wiesen verschwinden.


