Aktionen der Naturforscher-Kids
Dezember 2011: Bauen mit Erde, Holz und Rinde
Natuforscher-Kids Schiefling
In einem steilen Waldstück entstand in perfekter Teamarbeit eine Kugelbahn für eine große Holzkugel: Mit Schaufeln wurde eine Rinne gegraben, mit Aststücken eine Bande errichtet, mit Rindenstücken Abgrenzungen gebaut. Es wurde gesägt, geklopft, gewühlt, bis die Kugel ohne Hindernis vom Start bis ins Ziel rollte. Natürlich verwendeten wir nur Altholz und am Boden liegende Rindenstücke - zu welchen Bäumen sie wohl gehört haben?
November 2011: Heimische Vögel
Naturforscher-Kids Bleiburg
Wir begannen mit einem kurzen Abstecher in den Wald, um einige Äste zu sammeln. Danach wurden im Stationenbetrieb folgende Themen bearbeitet:
- Bau von Vogelfutterhäusern aus Tetrapackerln,
- Herstellung von Apfelhäuschen,
- Befüllen von Futterglocken aus Klorollen,
- Panieren von Zapfen (Fett und Haferflocken).
Anschließend wurden die geschützten Vogelarten in Kärnten und die so genannte "Rote Liste" der gefährdeten Vögel besprochen.
Im Computerraum der Schule lernten wir das online „Vogelbestimmungsprogramm“ vom Österreichischen Naturschutzbund kennen, außerdem spielten wir ein Singvogel-Memory und lösten ein Vogelquiz.
Oktober 2011: Geschützte Pflanzen und Pilze
Natuforscher-Kids Villach
Wir wanderten auf die Napoleonwiese und beschäftigten uns mit geschützten Pflanzen. Welche Pflanzen stehen unter Naturschutz und warum? Wo wachsen diese Gewächse und warum sind sie in Gefahr? Wie könnte man den geschützten Pflanzen helfen?
Was sind Pilze und warum darf man Pilze außerhalb der gesetzlich erlaubten Sammelzeit nicht mitnehmen? Alle Fragen haben wir mit Karten und Arbeitsblättern beantwortet.
Spannende Outdoorspiele schlossen den schönen Nachmittag ab.
17. September 2011: Jahresausflug in das Gotschuchen EXPI – Hands-On Science Center
alle Gruppen
Als Dankeschön für die regelmäßige Teilnahme der Mädchen und Buben an den Monatstreffen der Naturforscher-Kids im Jahr 2010 haben wir die Kinder am Samstag, dem 17. September 2011 zu einem Ausflug nach Gotschuchen eingeladen. Dabei haben wir uns das EXPI – HandsOn Science Center – ein Haus voller physikalischer Experimente – gemeinsam angeschaut und alle 40 Stationen auch ausprobiert. Auf spielerische Weise und mit viel Spaß werden hier naturwissenschaftliche Experimente verständlich gemacht.
Daran anschließend wurden die Kinder noch zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen, bevor es wieder nach Hause ging.
Die Kinder wurden mit einem Bus von Villach, Schiefling und Klagenfurt abgeholt und auch wieder dorthin zurückgebracht. Die Gruppe aus Bleiburg fuhr mit dem Zug nach Klagenfurt und stieg hier in den Bus.
September 2011: Lebensraum Schottergrube
Naturforscher-Kids Klagenfurt
Auf dem Weg zur Schottergrube wurden Blätter und Früchte von Bäumen und Sträuchern gesammelt. Die Blätter und Früchte wurden getrennt voneinander auf eine weiße Unterlage gelegt und sollten von den Teilnehmern wieder richtig zugeordnet werden. Danach wurden die einzelnen Bäume und Sträucher, die gefunden wurden, besprochen.
Die weiteren Aktivitäten waren: Besprechen des Lebensraumes Schottergrube (die in diesem speziellen Fall auch Lebensraum für die in Kärnten äußerst seltene Wechselkröte darstellt), Hören auf die Geräusche der Schottergrube, Gestaltung einer Geräuschekarte und eines Igel-Lebensraumes in der Grube. Den Abschluss bildete eine Diskussion über die Lebensweise des Igels.
August 2011: Tierspuren im Wald
Naturforscher-Kids Klagenfurt
In diesen heißen Tagen suchten wir den kühlen Wald im Bereich von Viktring auf, um uns auf die Suche nach unterschiedlichen Tierspuren zu machen. Losungen, Fraßspuren, aber auch Tierbauten und Reste von Tieren wurden von den Kindern gefunden. Mit Hilfe der Bestimmungsfächer "Tierspuren" konnten die gefundenen Spuren recht gut zugeordnet werden.
Vor allem Fußspuren bieten sich für einen Gipsabdruck besonders an. Aufgrund des ungeeigneten Bodens versuchten wir von den gefundenen Naturmaterialien – Früchte, Zapfen oder Schneckenhäuser - Gipsabdrücke als Andenken anzufertigen. Dabei entstanden richtige Kunstwerke.
Juli 2011: Fische
Naturforscher-Kids Schiefling
Sommer ist Fischersaison. Wir bekamen Besuch von Markus Paier, Fischzüchter, und er brachte auch noch Gäste mit: lebende Krebse und Fische. - Wie greift man die Tiere an? Wo leben sie? Wie viele Beine hat ein Krebs? Wie schwimmt ein Fisch? Viele Fragen wurden gestellt und beantwortet. Ein großer Karpfen wurde im Dienste der Wissenschaft zerlegt, Schuppen, Kiemen und Innereien unter Mikroskop und Lupen betrachtet, die Anatomie kurz erklärt.
Eine Krebsreuse blieb leihweise bei uns: wir wollten untersuchen, ob es auch im Trattnigteich noch Krebse gibt.
Juni 2011: Spinnen, Skorpione, Tausendfüßer
Naturforscher-Kids Villach
Wir trafen uns in Oberfederaun. Die Kinder bekamen Sammelröhrchen, um Spinnentiere zu fangen. Auf halber Strecke bauten wir uns einen Adlerhorst aus großen Ästen und nützten den schönen Platz zu einer Vorbesprechung. Anhand von Arbeitsblättern wurden Körperbau und Lebensweise der Spinnentiere, im Besonderen der Skorpione, besprochen und die unterschiedlichen Spinnennetztypen bestimmt. Nachdem wir die Ruine Federaun erreicht hatten, machten wir eine kurze Pause. Dann machten wir uns auf die Suche nach Skorpionen und fanden gleich drei wunderschöne Exemplare unter am Boden liegenden Bruchsteinen der Burgmauer. Nebenbei entdeckten die Kinder viele grüne Regenwürmer. Die Frage, warum die Würmer grün sind, konnte nicht wirklich geklärt werden. Wir fertigten mit Paketschnur zwei große Kreuzspinnennetze zwischen den Bäumen an.
Mai 2011: Frühsommer entdecken mit allen Sinnen
Naturforscher-Kids Bleiburg
Zunächst gingen wir am Seil entlang in den Wald. Die Kinder machten sich auf die Suche nach kleinen Tieren – und fanden Schnurfüßler, Krabbenspinnen, Laufkäfer, Wolfsspinnen, etc. Dabei entdeckten sie eine größere Regenpfütze, die gleich für ein Fußbad genutzt wurde.
Auf dem Weg Richtung Katharinakirche begegneten uns diverse Pflanzen, die wir im vergangenen Frühsommer kennengelernt hatten (Orchideen, Zypressenwolfsmilch, etc.). An der Quelle am Katharinakogel labten wir uns und jeder einzelne erstellte dann eine Geräuschelandkarte.
Voller Freude kehrten die Kinder in ihr Lager zurück, welches sie im letzten Jahr gebaut hatten. Schnell wurde es erweitert und diverse neue Spiele erfunden.
April 2011: Bienen
Naturforscher-Kids Bleiburg
Als Einstieg gab es eine Einstimmung zum Thema Bienen. Jedes Kind malte eine Biene mit Naturfarben (Löwenzahnblüten, Erde, Blätter, etc.). Danach machten wir uns auf den Weg zum Zug, mit dem wir nach Bleiburg in die "Bienenwelt Bründl" fuhren. Herr Bertl Britzmann erzählte uns allerhand über Bienen und ihre Lebensweise, ihre Nützlichkeit und ihre Rolle in der Natur. Danach machten wir einen Rundgang am Gelände und die Kinder konnten die Bienenstöcke von innen sehen. Für die Kinder war es ein sehr spannender Tag.
März 2011: Wasser + Wolle + Seife = Filz
Naturforscher-Kids Villach
Wir entdeckten diesmal die Welt des Filzens und haben mit viel Seifenlauge und Muskelkraft Filztiere, Blumen, Bleistifthüllen und bunte Bälle hergestellt. Wir arbeiteten gerne mit dem natürlichen Material und empfanden den Filzvorgang als spannend. Die Kombination von Wasser, Seifenschaum und farbiger Wolle, das Zupfen, Ziehen, Wickeln und Rollen führte zu kreativen Arbeiten: Große, gefährliche Schlangen, nette Frösche und bunte Hasen sowie iPod-Hüllen mit Blumen sind entstanden. Der Nachmittag war fast zu kurz, um alle Werkstücke fertig zu stellen. Wer doch noch Zeit fand, beschäftigte sich mit dem Thema Wasser und zeichnete einen bunten Wasserkreislauf.
Februar 2011: Knospen im Frühjahr
Naturforscher-Kids Klagenfurt
Unser Exkursionsziel war das Landschaftsschutzgebiet Freyenthurner Moor im Westen von Klagenfurt. Während unserer Wanderung beschäftigten wir uns mit den Bäumen und Sträuchern im Winter, ihrem Aussehen und den Veränderungen im Verlauf des Jahres. Von großem Interesse waren für uns die unterschiedlich geformten und gefärbten Baum- und Strauchknospen. Mit Hilfe von Bestimmungsunterlagen versuchten wir die gefundenen Ästchen anhand der Knospen zu bestimmen. Mit verbundenen Augen wurden Baumstämme ertastet und wiedergefunden, sowie die Rinden der verschiedenen Bäume abgerubbelt. Zum Abschluss wärmten wir uns beim Spiel "Zweige erkennen" wieder auf.
Jänner 2011: Wasser im Winter
Naturforscher-Kids Schiefling
Wir wanderten zum Wasserfall in Penken, suchten, fanden und bestimmten unterwegs die unterschiedlichen Tierspuren im Schnee. Am Wasserfall bewunderten wir die tollen Eisformationen und kletterten ein Stück entlang des Ufers hinauf.
Nach der Pause bauten wir Behausungen - Stöcke, Moos, Laub und mitgebrachte Schafwolle wurden zu Hütten, Höhlen und Iglus verarbeitet, in die wir heiße Steine legten und beobachten: Wie lange bleibt der Stein warm? Ein Vergleich-Stein im Schnee zeigte uns: wir hatten gut gebaut!
Dezember 2010: Spuren und Fährten
Naturforscher-Kids Bleiburg
Aufgrund von Skikurs und Krankheit kamen nur drei Kinder zu unserem Treffen am 29. Dezember um 9:00 Uhr. Die geschlossene Schneedecke lud uns zur Verfolgung von Spuren ein und wir erlebten so manche Überraschung. Taubenfedern, Rehbetten und Eichhörnchen-Spuren sorgten für so manche Aufregung.
Auf leisen Sohlen näherten wir uns vorsichtig der Fütterung und prüften anschließend den Frostschutz von Schnee. Dazwischen stärkten wir uns mit Jause und wärmten uns am Tee. Jeder konnte einen Abdruck vom Lauf eines Rehes, Hirsches und Wildschweins im Salzteig machen und mit nach Hause nehmen.
November 2010: Bau von Nisthilfen
Naturforscher-Kids Villach
Wir gingen unter die Baumeister und bauten Insekten-Hotels (Wildbienenhäuschen) aus Holz.
Viele Tierarten sind heute selten geworden oder vom Aussterben bedroht, weil ihnen Lebensräume verloren gehen. Besonders betroffen sind Insekten, die Brutmöglichkeiten in alten Bäumen brauchen. Hier wollten wir helfen und bauten Insektenquartiere für Wildbienen. Diese konnten wir dann bei uns im Garten aufhängen und im Frühling werden wir die kleinen Wildbienen, wie Mauer-, Düster,- Scheren und Blattscheidebienen, beobachten.
Wir erhielten Informationen über das Leben der Insekten und der Wildbienen im Speziellen und einen Informationsfolder über Wildbienen von der Arge NATURSCHUTZ. Besonders danken möchten wir der Tischlerei Erjavec, welche uns die Holzteile zugeschnitten hat.
Oktober 2010: Vorbereitung der Tiere auf den Winter
Naturforscher-Kids Bleiburg
Wir trafen uns am 27. Oktober, um das Landschaftsschutzgebiet am Katharinen-Kogel zu erforschen. Bei unserem Anstieg begrüßten uns Herrenpilz und Co, wobei wir bei "Co" im Bestimmungsbuch nachschlagen mussten.
Plötzlich stellte sich die Frage: Wo steckt im Kiefernzapfen der Samen? Natürlich wurden unter Aufbringung enormen Einsatzes Samen herausgezupft. Drei große Ameisenhaufen beschäftigten die Kids, denn die Frage wie die Ameisen den Winter verbringen. Die Antwort wurde gemeinschaftlich ausgearbeitet.
Anschließend beschäftigten wir uns mit den Verhaltensweisen der Tiere im Winter. Mit einem Spiel konnten wir die Strategie der Eichhörnchen im Winter erkennen. Beim Bau der Kugelbahn konnte Teamgeist und Fairness zum Einsatz kommen.
September 2010: Umweltverschmutzung
Naturforscher-Kids Schiefling
Wir diskutierten, was denn unsere Welt lebenswert macht und was unsere Umwelt bedroht. Z.B. Umweltverschmutzung! Wir fragten uns, was wir dagegen unternehmen könnten, z.B. Müllsammeln. Gesagt, getan: Mit Müllsäcken, Handschuhen und Warnwesten ausgerüstet suchten wir die Straßenränder ab und fanden massenhaft Müll. Die schweren Säcke wurden am nächsten Tag von Gemeindearbeitern abgeholt.
August 2010: Flora und Fauna rund ums Sablatnigmoor
Naturforscher-Kids Bleiburg
Um 9:00 Uhr fuhren wir mit einem Kleinbus und einem Privat-PKW von St. Michael ob Bleiburg zum Sablatnigmoor los. Dort besprach Dr. Thomas Schneditz die Pflanzen und Tiere am Wegrand im Rahmen einer Führung mit uns.
Die Kinder erforschten (sammelten, beobachteten, bestimmten) die Tierwelt der Wiese (und fanden Grillen, Heuschrecken, Gottesanbeterinnen, Wanzen, etc.).
In der Tomarkeusche lernten die Kinder weitere Tiere der Umgebung kennen und beobachteten die Wasserfläche des Moores.
Juli 2010: Wasser-Mühlen
Naturforscher-Kids Schiefling
Am Ufer des Penkensees bastelten wir Wind- und Wasserräder und besprachen die Bedeutung der Mühlen in der Vergangenheit. Eine alte Karte zeigte die Standorte der Mühlen entlang des Baches, der den Penkensee zum Hafnersee entwässert.
Wir machten uns auf die Suche und fanden eine wildromantische Schlucht, massenhaft kleine Frösche und die Überreste dreier Mühlen.
Juni 2010: Fledermäuse
Naturforscher-Kids Villach
Vom Treffpunkt am Parkplatz Vassachersee ging es in einer gemeinsamen Fahrt zum Fledermaushaus in Feistritz/Gail.
Hier gab es eine fachkundige Führung durch das Haus mit Beobachtungen der Wochenstube der Kleinen Hufeisennase. Als Zusatzprogramm gab es noch Fledermausbasteleien, Mikroskopieren sowie das Bearbeiten von Fledermaus-Arbeitsblättern. Zum Abschluss gab es einen Informationsfilm zum Leben der Tiere. Die Naturforscher Kids Villach danken Mag. Carmen Hebein für die informative und tolle Führung im Fledermaushaus Feistritz/Gail!
Mai 2010: Lebensraum Auwald
Naturforscher-Kids Klagenfurt
Zum Einstieg gab es eine Kurzinfo zum Lebensraum Au mit anschaulichen Beispielen vor Ort. Mit dem Spiel "Blinde Karawane" ging es weiter ins Augebiet, um den Lebensraum mit anderen Sinnen zu erfahren. In einer Kleingruppenarbeit wurden die typischen Auwaldbäume und –sträucher auf spielerische Art kennengelernt. Die Schaffung eines Natur-Spielplatzes in der Au durch Bauen mit Naturmaterialien begeisterte die Naturforscher-Kids sehr und zum Abschluss versuchten wir uns beim Basteln eines Maipfeiferls aus einem Weidenast.
April 2010: Natur in der Stadt
Naturforscher-Kids Klagenfurt
Zum Einstieg lernten sich die Kinder durch kleine, spielerische Aufgaben kennen. Danach begaben wir uns auf die Suche nach Kleinlebewesen in den kleineren Wiesenflächen neben den Gehwegen und wurden sehr rasch fündig. Mit Hilfe eines selbst gebauten Exhaustors wurden die Tiere gefangen, um unter der Lupe beobachtet werden zu können. Danach wurden sie wieder am Ursprungsort freigelassen.
Mit einfachen Bestimmungskärtchen wurden die häufigsten Stadtvögel Amsel, Taube und Sperling kennengelernt und deren Vorkommen untersucht. Mit einer Natur-Farbpalette wurden verschiedenste Farben in der Natur gefunden und dokumentiert.






















